CAST

GIANNA LUNARDI
Mezzosopran (Witwe, Popova)
Die Mezzosopranistin mit italienischen Wurzeln studierte in Zürich (Prof. Jane Thorner), London (Raymond Connell) und Luzern (Judith Schmid). Sie schloss sowohl den Pädagogik-, wie auch den Performance-Master mit Auszeichnung ab.
Stationen ihrer Tätigkeit führen Gianna Lunardi unter anderem von der Kammeroper („The Bear“), über die Operette („Fledermaus“ in Arth/ „Frau Luna“ in Sursee), das Musical („Titanic“ auf dem Lago di Lugano), zur Oper draussen („Zauberflöte“ in der Schlossoper) und drinnen („Faustszenen“ und „Im Amt für Todesangelegenheiten“ im Theater Luzern).
Ihr italienisches Timbre, ein starker Ausdruck und ihr Streben nach stimmlicher Weiterentwicklung zeichnen die Mezzosopranistin aus. Sie nimmt die Herausforderung an, mit Oper Grenzen zu sprengen um das Genre nahbar zu machen. Bei aktuellen Projekten mit Operetta Ardez („La cambiale di matrimonio“, „Rita“, „Hänsel und Gretel“) im Engadin oder in cross over-Produktionen mit der Gravity9 Company in Zürich schenkt und findet sie Inspiration.
Als Perlen ihrer solistischen Konzerttätigkeit leuchten unter vielen Berlioz „Nuits d’été“, Palmeris „Misa a Buenos Aires“ und Mendelssohns „Elias“. Sie sang unter inspirierenden Dirigent:innen wie z.B. David Zinman und Zoi Tsokanou, unter anderem in der Tonhalle Zürich und den grössten Schweizer Kirchen.

DANIEL BENTZ
Tenor, Hoteldirektor, Luka
Daniel Bentz absolvierte das Lehr- und Konzert- diplom, sowie das Schweizer Opernstudio mit Auszeichnung bei Prof. Jane Thorner (ZHDK und HKB).
Daniel Bentz ist regelmäßig am Operettentheater Salzburg engagiert, mit welchem er an Häusern in Deutschland, Luxemburg und Österreich gesungen hat. Weitere Engagements führten ihn an die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart und an die Stadttheater Bern und Biel/Solothurn. Mit den Wiener Produktionen der Zauberflöte und La Traviata war er in Tokyo, Kyoto und in 40 weiteren japanischen Städten auf Tournee. Mit Jörg Schneider war Daniel Bentz 2013 auf Schweizer Tournee mit dem Stück „Letschti Liebi“ wo er Arien von Mozart, Puccini und Verdi sang.
Bentz machte Konzerte, CD-Einspielungen und TV-Aufzeichnungen u.a. mit Udo Jürgens, Pippo Polina, Pepe Lienhard und ist Mitglied der Schweizer Tenöre von „I Quattro“.

CHASPER-CURO MANI
Starbariton Magnavoce, Smirnoff/ künstlerische Leitung
Chasper-Curò Mani hat an der ZHdK, HKB und an der Scola Cantorum in Basel u.a. bei Jane Thorner-Mengedoth (Konzert-, Lehr- und Solistendiplom in Gesang mit Auszeichnung), Beat Schäfer und Markus Utz (Master in Chorleitung) und Anthoney Rooley (Advanced Vocal Ensemble Studies) studiert, war Preisträger der Friedel-Wald-Stiftung, der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und erhielt den Förderpreis der Bündner Regierung.
Er ist als Sänger und Darsteller gefragter Solist in Konzerten, Opern, zeit-genössischer Musik und Musiktheater. So hat er u.a. im Stadttheater Biel und Bern, an den Zürcher Festspiele und im Fabriktheater Zürich tragende Rollen gesungen. Höhepunkte waren u.a. Gastspiele am Eclat Festival für neue Musik in Stuttgart und an der Münchner Biennale (Festival für neues Musiktheater), die Zusammenarbeit am Theater Chur mit Peter Konwitschny bei dessen szenischer Uraufführung von geistlichen Bachkantaten, wie auch die Mitwirkung als Darsteller und musikalische Leitung in „Die Comedian Harmonists“ im Theater Rigiblick. Er hat das professionelle Gesangsensemble „Helvetia Quartett“, die Volksoper „Operetta giò’n Plazetta“ und das „Ensemble Turicanto“ gegründet, welches auf musiktheatralische Aufführungen mit Chormusik spezialisiert ist. So kam es z.B. zur Zusammenarbeit mit dem Musiktheaterkollektiv „Wer ist Hilda“ und dem „Theater Hora“ in Zürich. Mit „Operetta giò’n Plazetta“ verkörperte er jüngst den Men Blanc in „La Spusa Chapriziusa“ (la cambiale di matrimonio), die erste Rossini Oper erstmals auf Rätoromanisch gesungen, in Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie Graubünden, auf einer Tournee durch ganz Graubünden.
Er liess sich in einem Nachdiplomstudium an der ZHdK als Orchesterleiter weiterbilden, leitet den Schlosschor Greifensee, den Madrigalchor Wetzikon und Chorwochen im Waldhaus Sils und in Lenk. Höhepunkte als Dirigent waren die Aufführungen der „Schöpfung" von J. Haydn, „Die letzten Dinge“ von L. Spohr und A. Dvoraks „Stabat Mater“. Ausserdem ist er seit 2022 als Chorleiter und Co-Dirigent bei der Theatergesellschaft Beinwil am See engagiert (Bettelstudent).

ZOI TSOKANOU
musikalische Leitung und Klavier
Als erste Frau leitete Zoi Tsokanou ein führendes Sinfonieorchester Griechenlands. Von 2017-2023 war sie als Chefdirigentin und künstlerische Leiterin des Staatsorchester Thessaloniki tätig. Von 2014-2017 war sie Kapellmeisterin am Theater Erfurt. Sie assistierte Bernard Haitink, ihrem Mentor, mit dem Tonhalle Orchester Zürich, und ist Preisträgerin internationaler Dirigierwettbewerbe. Sie wirkte bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, Athens Festival, Schumann Festival Düsseldorf und dem Domstufen Festival mit.
Zoi Tsokanou wurde in Thessaloniki geboren, studierte Klavier und Musikwissenschaften an der Aristoteles-Universität ihrer Heimatstadt und anschliessend an der Zürcher Hochschule der Künste Klavier bei Konstantin Scherbakov und Orchesterdirigieren bei Johannes Schlaefli. Highlights der Konzertsaison 2022/2023 sind u. a. ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London mit Gorecki’s Symphonie Nr. 3 in der Choreografie von Crystal Pite, Auftritte an der Norwegischen Nationaloper, Grand Théâtre de Genève, ihr Debüt in Mexico mit dem Orquesta Sinfonica de Xalapa, Konzerte mit dem Barcelona Symphony Orchestra, dem Greek Radio Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Szczecin und dem Sinfonieorchester der Stadt Athen.

LIA BRANDIGI
Violine
Die chinesisch-britische Geigerin Lia Tang zeichnet sich Lia durch stilsichere Darbietungen von Klassikern wie Mozarts Konzerten bis hin zu Werken von Schumann, Prokofiev und unkonventionelleren Stücken als vielseitige und vielversprechende junge Solistin aus.
Das Herzstück ihres musikalischen Könnens ist ihr kollaborativer Geist auf der Bühne. Als leidenschaftliche und sensible Kammermusikerin verfeinerte Lia ihre Fähigkeiten unter der Leitung von Univ.-Prof. Cibrán Sierra Vàzquez. Sie hat die Bühne mit führenden Persönlichkeiten der heutigen Musikszene geteilt. Zu den prägendsten Erfahrungen gehören Auftritte bei den Salzburger Festspielen sowie bei den Kammermusiktagen Bergkirche Büsingen. Sie wurde regelmäßig als Konzertmeisterin in die Philharmonie Salzburg eingeladen.
Als leidenschaftliche Verfechterin der musikalischen Vielfalt hat Lia an Projekten mit der Kinderfestpiele Philharmonie Salzburg, Live Music Now Salzburg und der Wai Yin Chinese Women's Society teilgenommen, wodurch sie die Freude der Musik einem vielfältigen Publikum nahebringen konnte.
Ihr Talent wurde durch zahlreiche Preise anerkannt, und sie erhielt zahlreiche Förderungen und Stipendien von angesehenen Organisationen.
Zu den wichtigsten Mentoren ihrer Entwicklung gehören Esther Hoppe und Jan Repko. Lia spielt auf einer Januarius Gagliano Violine von 1740.

KATRIN BAMERT
Harfe
Katrin Bamert hat bei Xenia Schindler am Konservatorium Luzern und bei Therese Reichling an der Hochschule für Musik Stuttgart studiert. Es folgte ein Nachdiplomstudium bei Catherine Michel an der Zürcher Hochschule der Künste.
Sie hat eine Lehrtätigkeit an der Musikschule Chur, an der Musikschule Konservatorium Zürich und an der Kantonsschule Küsnacht inne. Sie ist Harfenstin bei verschiedenen Orchestern wie dem Musikkollegium Winterthur, Camerata Cantabile, Kammerphilharmonie Graubünden u.a. und spielt Kammermusik in verschiedenen Duos und verschiedenen Besetzungen (z.B. Ensemble z).

MARIUS FISCHER
Perkussion
Fischer erhielt seinen ersten Schlagzeugunterricht im Alter von vier Jahren. Während seiner Schulzeit sammelte er vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Orchestern sowie als Solist und wurde mehrfach bei nationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Zu den Höhepunkten zählen der Schweizermeistertitel am Drummerwettbewerb in Altishofen, zwei erste Preise mit Auszeichnung am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb sowie der Titel «Luzerner Percussion-Champion 2018». Zudem war er Finalist der internationalen Marimba Festiva Competition. Nach der Ausbildung im PreCollege und dem abgeschlossenen Bachelorstudium begann Marius Fischer im September 2024 seinen Master Performance mit Hauptfach klassisches Schlagzeug an der Zürcher Hochschule der Künste. Dort studiert er bei Prof. Klaus Schwärzler, Prof. Raphael Christen, Prof. Benjamin Forster und Martin Grubinger. In der Saison 2021/22 war Marius Fischer Praktikant beim Sinfonieorchester Basel. Anschliessend war er während zweier Spielzeiten Akademist bei den Nürnberger Symphonikern. Seit April 2025 ist er als Akademist bei den Münchner Philharmonikern tätig.

FEDERICO LOY
Fagott
In Sardinien geboren und in Florenz aufgewachsen, beginnt Federico seinen musikalischen Weg im Alter von sechs Jahren im Jugendchor der Scuola di Musica di Fiesole. Mit zwölf fängt er an, Fagott zu spielen, zuerst bei Maestro Lorenzo Bettini und dann bei Marco Postinghel. Ab da ist für ihn klar, dass Musik ihn sein Genre Leben begleiten wird.
Nach der Erstausbildung in Italien studiert Federico Loy an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, und dann an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er auf seine größte musikalische Inspiration trifft, den italienischen Fagottistten Giorgio Mandolesi. Später folgen Studien an der Hochschule Luzern bei Michael von Schönermark.
Federico Loy lebt seit mehr als zehn Jahren in Zürich. Er arbeitet mit verschieden Orchestern, sei es als Solist oder als Ensemblemitglied, wie mit dem Luzerner Sinfonieorchester, den Zürcher Symphonikern, mit Argovia Philarmonic, Kammerphilharmonie Graubünden, Basel Sinfonietta und Collegium musicum Basel. In Italien ist er oft eingeladen als Solo-Fagott bei Orchestra Filarmonica Arturo Toscanini Parma und Teatro Comunale di Bologna. Ausserdem unterrichtet er an der Musikschule Alato.
STAFF

IVO BÄRTSCHI
Regie und Bühne
Ivo Bärtsch begann seine Tanzausbildung in Chur und Zürich und beendete sie 1998 an der Ballettschule des „Hamburg Ballett John Neumeier“. Nach seinem Abschluss verpflichtete ihn Daniela Kurz als Solist ans Tanztheater Nürnberg. Im Jahre 2000 erhielt er den Kulturförderpreis des Kantons Graubünden und 2019 den Anerkennungspreis der Stadt Chur. Von 2005 bis 2014 arbeitete er als freischaffender Choreograf, Tänzer und choreografischer Assistent u.a. für das Tanztheater Nürnberg, das Göteborg Ballett, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Staatsoper Stuttgart, das Tanztheater Bielefeld, das internationale Kammermusikfestival Nürnberg, das Origen Festival Cultural (Riom/CH), das Ressort K, u.a. Seit August 2014 ist er der Theaterleiter des Zuoz Globe, dem Theater am Lyceum Alpinum, wo er regelmäßig inszeniert und unterrichtet und sich für das Programm verantwortlich zeichnet

NOEMI STEINMETZ
Regieassistenz / Darstellerin
Noémie Steinmetz wirkt nun zum zweiten Mal bei einer Produktion der Operetta Ardez mit. Sie ist Studentin an der Universität Zürich, wo sie gerade den Biologie Bachelor macht. In ihrer Freizeit treibt sie gerne Sport und betätigt sich kreativ - sei es durch Experimentieren mit neuen Kochrezepten, Fresken malen oder Comics zeichnen. Auch die Bühne nimmt schon lange einen grossen Teil ihrer Freizeit ein, in Form von Gesang, Tanz und Theater. Seit zwölf Jahren nimmt sie Gesangsunterricht und war immer wieder in Chören aktiv. Wenn immer sie kann, tanzt sie Jazz und Contemporary und auch Theater spielt sie seit sie klein ist.

BRIONY LANGMEAD
Kostüme
Briony Langmead ist eine freiberufliche Kostümdesignerin, die ursprünglich aus Großbritannien stammt. Sie absolvierte ihre Ausbildung am Bournemouth Arts Institute und schloss 2006 ihr Studium mit einem Bachelor of Arts in Kostümen für Leinwand und Bühne ab. Seitdem hat sie ihre Kreativität und ihr Wissen über historische Kostüme in vielen einfalls- reichen und dynamischen Teams in der Kunst- und Unterhaltungsbranche eingesetzt. Briony war an Spielfilmen wie Harry Potter und Robin Hood, mehreren Fernsehaufträgen für die BBC, dem Styling von Werbespots, Musikvideos und Werbebildern für Kampagnen wie Coca-Cola, Becks sowie vielen großen Theaterproduktionen für das Royal beteiligt Shakespeare Company, dem Royal National Theatre und der Auckland Theatre Company in Neuseeland. Bevor sie in die Schweiz kam, lebte sie in Whistler, Kanada, wo sie für den Einkauf und die Zuteilung von Produkten in der Outdoor-Bekleidungsindustrie verantwortlich war. Seit 2019 lebt sie mit ihrer Familie im Engadin und war seitdem als Kostümbildnerin bei mehreren Zuoz Globe-Produktionen tätig.

NICULIN FELIX
Lichtdesign
Niculin Felix ist nach der Schule in Sent (Engadin) nach Zürich zum SRF für die Lehre als Veranstaltungsfachmann EFZ gezogen. Dort hat er hauptsächlich an Unterlhaltungs- und Sportsendungen wie z.B. Happy Day, Adelboden Ski Weltcup oder Dunnstigjass mitgearbeitet. Dies in den Bereichen Licht, Bühnentechnik, Videotechnik und Tontechnik.
Nach der Lehre hat er parallel zur BMS seine Firma Cinelight gegründet, welche seitdem stetig gewachsen ist und viel in der Werbung und ab und zu auch im Spielfilm tätig ist. Hierdurch hat er als Chefbeleuchter auf Werbungen wie z.B. On Roger vs. Zendaya oder auch Pepsi Womens Euro mitgearbeitet. Weitere Aufträge für Julius Bär, Migros, Swisscom, Twint, Rivella, Valser, Baloise u.a.
Bei der Produktion „Hänsel e Grettina“ auf der Waldbühne Plan Plaz war er das erste Mal bei OPERETTA ARDEZ dabei.

MAYK WENDT
Recherche und Photographie
Die Fotografie ist für mich ein Instrument, um die Geschichte des Einzelnen zu erzählen, ein Werkzeug auch, um auf die Schönheit und Fragilität der Natur aufmerksam zu machen. Ich überlasse hier das Wort dem Künstler Tom Rumpe, der mich besser beschreiben kann: «Sein Gespür für den Moment ist aus der Begegnung und den Erfahrungen mit Menschen unterschiedlicher Provinzen mit unterschiedlichen Schicksalen gewachsen.» Und weiter stellt er fest: «Respekt, Empathie und Offenheit zeichnen sein Zugehen auf das gegenüber aus, ganz im Sinne der Feststellung der Publizistin und Fotografie- Theoretikerin Susan Sontag: «Fotografieren bedeutet Teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen […].»
Seit Kindertagen bin ich mit der Fotografie verbunden und die Kamera ist stets Begleiter bei inneren und äusseren Prozessen. Im Bereich der Fotografie bin ich Autodidakt. Auf mehrmonatigen Reisen in Neuseeland, Marokko und Europa entstanden Fotoreportagen wie, «Odachlos im Sozialstaat» und «Der Ausstieg- der hohe Norden Neuseelands». 2015 verbrachte ich drei Monate auf den Färöer-Inseln und dokumentierte die traditionellen Wal- und Delphinjagd dort. Nochmals zitiere ich Rumpe: «Hinter der Kamera zu sein, bedeutet für Wendt immer auch, vor der Kamera sein. Das Gelingen dieser dialogischen Gleichzeitigkeit, des Festhaltens und zugleich «Im-Fluss- Bleibens» erscheint als ein Grundanliegen seiner Arbeit.»

DURI COLLENBERG
Arrangement
Duri Collenberg studierte an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Klavier in der Klasse von Hans-Jürg Strub und Komposition bei Mathias Steinauer. Im Sommer 2010 schloss er sein Klavierstudium ab und studierte von 2011 bis 2015 Komposition am Conservatorium van Amsterdam bei Willem Jeths und Wim Henderickx. Am Theater Chur war er bei zwei Produktionen als musikalischer Leiter/Komponist engagiert: «LA MÜDADA» (Premiere 1. Oktober 2020) und «NOTLÖSUNG» (2014). Mit dem Künstlertrio «frölicher | bietenhader | collenberg» bespielt er regelmässig Orte unterschiedlichster Art – ein Reservoir, ein Silo, einen Bergeller Wohnpalast etc. – in eng verwobenen Bild/Ton-Installationen. Er ist Gründungsmitglied des «Kukuruz Klavierquartetts», einer Gruppe für experimentelle Konzert- und Theatermusik, die eine rege Konzerttätigkeit in In- und Ausland pflegt – dies sowohl in als auch bewusst neben den bewährten Tempeln der Hochkultur. Das Quartett war und ist bei Produktionen mit den Regisseuren Ruedi Häusermann («PIANOFORTE») und Boris Nikitin («24 BILDER PRO SEKUNDE») auf verschiedenen europäischen Theaterbühnen zu erleben.

BETTINA VITAL
sprachliche Dramaturige und Übersetzung
Bettina Vital (*1981) ist in Ardez aufgewachsen und lebt mit ihrer Familie in Uetikon am See. Studium der vergleichenden romanischen Sprachwissenschaft an der Universität Zürich. 2013-2017 koordinierte sie die rätoromanischen Übersetzungen der Bundesverwaltung in Bern. Seitdem ist sie freie Übersetzerin, Lektorin und war 2017-2024 für die Redaktion des romanischen Almanachs «Chalender Ladin» verantwortlich. 2011-2021 war sie Mitglied der Programmkommission der Chasa Editura Rumantscha, 2019-2023 Dozentin für Vallader an der Universität Zürich. Sie realisiert verschiedene literarische und kulturelle Projekte wie z.B. das Freiluft-Musiktheater «OPERETTA ARDEZ» sowie das Literaturfestival «LitteraturA Nairs». Seit 2024 leitet sie die Abteilung Sprache bei Lia Rumantscha und ist Mitglied des Stiftungsrats von Pro Helvetia.
